Metall in Körperpflegeprodukten – eine Gefahr für die Gesundheit?

Viel Obst und Gemüse zu essen, wenig Zucker zu sich nehmen, auf genügend Bewegung achten: Wer diese Grundregeln in Sachen Ernährung und Sport beachtet, kommt eigentlich recht gut und vor allem gesund durch sein Leben. Allerdings ist es heutzutage nicht mehr nur wichtig, auf seine Ernährung zu achten oder sich sportlich zu betätigen. Gesundheitsschädliche Einflüsse lauern auch in Alltagsgegenständen, in denen man sie zunächst gar nicht vermutet.

Dabei stößt man schnell auf Dinge, von denen man nichts Böses erwartet: Silber auf Pflasterunterseiten soll beispielsweise die Wundheilung beschleunigen, Aluminium in Deodorants schützt vor Achselnässe. Soweit klingt das alles recht gut – nur sieht man einmal genauer hin, entdeckt man die Kehrseite der Medaille. Denn inzwischen haben Untersuchungen ergeben: Ja, die Wirksamkeit beispielsweise von Deodorants mit Aluminium ist bestätigt, sie helfen dabei, nasse Flecken unter den Armen zu vermeiden. Allerdings haben andere Untersuchungen ergeben, dass Aluminium Körperzellen verändern kann. Diese Veränderung fand bei den Untersuchungen zwar im Reagenzglas statt, das schließt aber eine Veränderung von lebenden Körperzellen nicht aus. Somit steht Aluminium im Verdacht, das Brustkrebsrisiko steigern zu können. Eine Bestätigung dieses Verdachts steht aber noch aus.

Nichtsdestotrotz kann das in Deodorants enthaltene Aluminiumchlorid unschöne Reaktionen auf der Haut auslösen. So ist bei Hautärzten beispielsweise das sogenannte Deo-Ekzem benannt, dass die Haut an den Achseln rötet, sie jucken und brennen lässt. Natürlich gibt es aber auch eine große Anzahl an aluminiumfreien Deodorants, die genauso wirksam sind. Eine Liste aller Deos ohne Aluminium bietet die Seite aluminium-frei.de. Hier werden die Deos ohne Aluminium auch getestet – so kommen Sie nicht ungewollt ins Schwitzen.

Wer übrigens auf die Inhaltsstoffe in Deodorants achtet, der sollte auch mal einen Blick auf sein Shampoo oder seine Bodylotion werfen. Viele Lotionen enthalten Weichmacher oder andere Stoffe, die aus Erdöl gewonnen werden. Gute Naturprodukte vermeiden solche synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe und setzen alternativ auf pflanzliche Inhaltsstoffe aus der Natur wie beispielsweise aus der Aloe Vera oder der Avocado.

Tipp: Machen Sie Ihre Naturkosmetikprodukte einfach selbst! Dann wissen Sie im Detail, was drin ist. Wie es geht und wie Sie die passenden Inhaltsstoffe finden, zeigt Salviawell.de – auch Workshops werden dort angeboten.

Bild: Image courtesy of mrpuen / FreeDigitalPhotos.net

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